Ein Welpe zieht ein...

Die ersten Schritte mit ihrem Welpen.

 

Sie haben sich für einen Welpen entschieden und erwarten sehnsüchtig den Einzug von dem kleinen in sein neues zuhause. Jedoch sind folgende Punkte zu beachten:

 

Grundaustattung:

 

  • Plüschdecke
  • Hundegeschirr
  • Leine
  • Halsband
  • Futter
  • Fress- und Wassernapf
  • Spielzeug
  • Bürste / Kamm
  • "Leckerli"

Mit diesen Utensilien ist der Welpe bereit bei Ihnen einzuziehen. Wir raten Ihnen dem Welpen als Schlafplatz eine Plüschdecke zu geben, da er die erste Zeit viel mit dem Bett spielen wird. Das Geschirr mit der Leine sind für die Spaziergänge. Mit einem Halsband würden sie dem Welpen Schmerzen zufügen und der Wirbelsäule und dem Hals schädigen. 

Beim Fress- und Wassernapf raten wir zu einem Edelstahlnapf. Diese können Sie leicht reinigen und sind nicht so anfällig wie die Kunststoffnäpfe.

 

Futter:

 

Wir füttern unsere Hündinnen und Welpen nur hochwertiges Futter. Es ist wichtig am Futter nicht zu sparen. Denn durch billiges Hundefutter, bekommen die kleinen nicht die nötigen Vitamine und Proteine. Diese machen sich dann später im Alter bemerkbar. Man muss auch beachten, dass die Hunde oft nichts andere als das eigene Futter bekommen, welches die Wichtigkeit vom Futter erhöht. 

Unsere Hunde bekommen hochwertiges Trockenfutter. Das Trockenfutter sollte nicht gewechselt werden. Auch sollten Sie anfänglich die Zeiten für die Fütterung beachten. Bei Welpen sollte die Tagesdosis auf 4 Mahlzeiten verteilt werden. 

Bei der Auswahl vom Futter sind folgende Punkte zu beachten:  kein Zucker , kein Getreide,  Vitamine , gute Proteine, frei von Farbstoffen ...

Wir bestellen unseren Trockenfutter aus dem Internet. Das Futter des Herstellers Futter - Shuttle hat sich als sehr gut erwiesen. Sie können durch einen Klick auf den Banner selber einen Blick über die Inhaltsstoffe werfen. 

Die ersten Stunden

 

Nach der Autofahrt sollten sie Ihren Welpen im Garten oder auf der Wiese schnuppern lassen, sodass er  sein Geschäft erledigen kann. Danach kann der Welpe in das Haus. Die ersten Eindrücke des Welpen sind wichtig d.h.:

 

  • Lassen Sie den Welpen seine Umgebung entdecken
  • Stürmen Sie sich nicht gleich auf den Welpen, er wird sich nach einer Zeit zu Ihnen gesellen
  • Wenn er sich zurückzieht lassen Sie ihn in Ruhe
  • Besucher sollten erst dann kommen, wenn sich der Welpe eingewöhnt hat

Nachdem der Welpe fertig mit dem Erkundigen ist, zeigen Sie ihrem Welpen sein Bett sowie sein Wassernapf, welche zunächst nebeneinander liegen sollten. Das Hundebett des Welpen sollte so platziert sein, dass er sich zurückziehen kann aber trotzdem den Anschluss zur Familie nicht verliert. Die Hunde akzeptieren ihren Ruheplatz in der Regel schnell. Dabei müssen auch die Kinder der Familie lernen, dass der Hund dort nicht gestört werden darf.

Die erste Nacht

 

In der Nacht sollte der Welpe natürlich nicht allein gelassen werden, da er bisher nur zusammen mit seinem Rudel geschlafen hat. Am besten richtet man seinen Schlafplatz in der Nähe des Bettes ein, so merkt man auch schnell, wenn der Hund in der Nacht raus muss. Sollte es nicht möglich sein, dass der Welpe mit im Schlafzimmer schläft, können die Besitzer alternativ einige Tage im Wohnzimmer schlafen. Eine Decke oder ein Handtuch mit dem Geruch der Mutter und der Geschwister, welche wir Ihnen mitgegeben haben, erleichtern die Trennung vom Rudel in den ersten Nächten.

Die ersten Mahlzeiten

 

Der Welpe sollte anfangs 4  mal am Tag Trockenfutter bekommen (wieviel Trockenfutter steht jeweils auf der Verpackung des Trockenfutters). Damit man Aggressionen beim Essen vermeidet, wird das Futter zunächst mit der Hand gegeben.Außerdem dürfen sie ruhig den Welpen beim Essen nerven (z.B.: streicheln, Hand im Fressnapf haben), denn er muss wissen, dass das Essen vom Herrchen kommt. Dies wird solange durchgeführt bis der Hund aus seiner Welpenphase rausgewachsen ist. Nachdem der Welpe sein Futter aufgefressen hat, tragen sie ihn sofort raus. Er wird erstaunlich schnell sein Geschäft erledigen.

Die Stubenreinheit

 

Einen Welpen stubenrein zu bekommen ist reine Geduld. Wenn ihr Welpe mal aufs Klo muss geht er meistens in „zick-zack“ Bewegungen am Boden und schnüffelt dabei. Nachdem Spielen, Essen, Trinken, Aufwachen, Lernen ( Tricks) und alle 2 Stunden muss ihr Welpe aufs Klo. Somit wird wieder verdeutlicht, dass die Stubenreinheit eine totale „Geduldsache“ ist. Unsere Daisy wurde erst in 2 Monaten stubenrein, wobei Coco 4 Monate brauchte. Ein weiterer Tipp von uns ist, dass sie die ersten paar Monate die Teppiche entfernen. Falls Ihr Welpe sein Geschäft im Haus verrichtet, sollte die Stelle mit einem Essigreiniger gereinigt werden. Dies überdeckt den Geruch für die Hundenase, welches wichtig für die Stubenreinheit ist.

Die ersten Spaziergänge

 

Da ihr Welpe seine Umgebung noch nicht kennt, sollten sie nichts überstürzen d.h fangen sie erst mit 10 Minuten „Gassi“ an. Dafür gibt es eine Faustregel: 5min pro Monat. Ihr Welpe wird zunächst wegen den Autos, Menschen, Geräusche etc. sehr ängstlich wirken. Wichtig ist dabei ihn nicht zu loben, wenn er zittert, sich versteckt oder heult.

Die Pflege des Welpen

 

Bei der Welpenphase sollten sie ihren Hund einmal am Tag bürsten. Dem Welpen wird das nicht gefallen , aber setzen sie sich durch und loben sie ihn ständig beim Bürsten mit „Leckerlis“. Das gleiche gilt genauso für das Waschen. Jedoch ist es wichtig den Welpen bis zum Ende der Welpenphase nicht zu waschen, da der Hund noch den „Welpenschutzgeruch“ hat d.h andere Hunde werden ihn anders wahrnehmen. Auch sollten Sie die Zahnpflege nicht vernachlässigen.

Die Sozialisierung

 

Die eigentliche Sozialisierung fängt ab der 6. Woche an, also bei uns Züchtern. Wir haben Ihren Welpen schon an die alltäglichen Geräusche bei uns zuhause und im Garten sozialisiert. Somit sollte ihr Welpe schon das Bellen anderer Hunde, den Staubsauger, den Föhn , Regen, Windgeräusche und weitere Geräusche bei uns zuhause kennen. Zusätzlich laufen die kleinen auf verschiedenen Untergründen wie Asphalt oder Kies. Sie sollten nun diese Sozialisierung weiterführen, denn ohne die Sozialisierung wird ihr Hund in der Zukunft nicht sozialverträglich d.h Aggressionen und die Ängstlichkeit kommen immer wieder zum Vorschein. Hilfreich dabei ist eine Hundeschule, wo ihr Welpe mit anderen Welpen oder auch Hunden spielen kann. In der Hundeschule kann man auch weiteres für die Sozialisierung oder auch über die Erziehung eines Welpen lernen.